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Wandern Lüneburger Heide © Lüneburger Heide GmbH

Wandern Lüneburger Heide 

Nur 88 km von Hannover entfernt

Heide

Die Ruhe und Weite der Lüneburger Heide : Eins mit der Natur - Als Rad- oder Wandertourist in der Heide unterwegs.

Niedersachsens Heide – eine 5000 Jahre alte Kulturlandschaft 

Die Heide ist als ländliche Region auch heute noch für die Landwirtschaft von hoher Bedeutung. Sie ist bekannt für hochwertige Lebensmittel wie Kartoffeln und Honig, die umweltgerechte Bewirtschaftung durch die Schäfer und ihre Heidschnucken und ihre Attraktivität als Tourismusregion. Mit vielen Rad-, Reit- und Wanderwegen durchzogen, stellt sie somit ein beliebtes Naherholungsgebiet dar. Der Naturpark Lüneburger Heide ist zudem Niedersachsens älteste Kulturlandschaft und bieten auch für „Nicht-Heidjer“ ein Ort, an dem man sich zurückziehen und die Weite genießen kann.

Gerade die lila blühende Erika lockt ab August zahlreiche Touristen in die rund 88 Kilometer von Hannover entfernte Heidelandschaft. Das violette Heidekraut hüllt dann die sonst eher karge und baumlose Landschaft in ein schönes Farbspiel und wird mit dem überregional bekannten Heideblütenfest in Schneeverdingen gebührend gefeiert. Die einzigartige Landschaft ist dank der direkten Verbindung der A7 ein schnell zu erreichendes Reiseziel. Ob bei einer Kutschfahrt oder zu Fuß – die Heideblüten ziehen jeden Urlauber in seinen Bann.

Das Naturschutzgebiet der Heide – natürlich für Mensch und Tier 

Einst von Ackerbau, Viehzucht und Holzgewinnung geprägt, entstanden im Nordwestdeutschen Tiefland offene Flächen, die heute optimale Bedingungen für den Naturschutz aufzeigen. Das Besondere daran, es ist nicht nur Niedersachsens ältestes und größtes Naturschutzgebiet, sondern auch in ganz Deutschland unvergleichlich.

So wurde die Lüneburger Heide im Laufe von Jahrzehnte für viele gefährdete Pflanzen und Tiere, die auf der Roten Liste stehen, ein wichtiges Entfaltungsgebiet. Als Mitteleuropas größte zusammenhängende Heidekrautfläche, wurde sie so zum Lebensraum für das bedrohte Birkhuhn, verschiedene Schwalbenarten oder die Kreuzotter. Auch der Wolf streift seit einiger Zeit wieder durch die Natur der Region.

Zwischen dem lilafarbenen Teppich des Naturparks begegnet man abseits der Wander- und Radwege auch Herden von Heidschnucken mit ihren Schäfern. Die Tiere haben mittlerweile hauptsächlich wegen ihres Fleisches und seinem wildartigen Geschmack einen hohen Stellenwert und in ganz Europa nicht nur den Appetit von Gourmets geweckt. Die Natur der Lüneburger Heide reizt also die unterschiedlichsten Geschmäcker.

Lüneburg und Celle

Nicht weit von Hannover entfernt, per Bahn oder per Auto bequem zu erreichen, liegt Lüneburg, mittelalterliche Hansestadt und Namensgeberin der Heide. Tagesbesucher sind fasziniert von den prächtigen Patrizierhäusern mit ihren Backsteingiebeln oder dem mittelalterlichen Rathaus am Marktplatz.

Die Stadt Celle, die mit ihrem reichen kulturellen Erbe in die ursprüngliche Kulturlandschaft der Lüneburger Heide eingebettet ist, begeistert mit über 450 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern in der Altstadt und gilt als eine der wichtigsten und schönsten Residenzstädte in Niedersachsen. Im Residenzmuseum im Celler Schloss wird aus den Epochen der welfischen Herzöge in Celle erzählt.

Celler Schloss © Celle Tourismus und Marketing GmbH

Celler Schloss 

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